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Fleetcor: Tanken & Laden

Autos & Fahrzeuge

27.00 Bewertungen
3,4
Entwickler
Travelcard
Veröffentlicht
03.11.2021
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Fleetcor: Tanken & Laden screenshot
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Wer regelmäßig mit dem Auto unterwegs ist, kennt das kleine Problem hinter jedem Tank- oder Ladestopp: Man sucht eine passende Station, prüft den Umweg, hält an und möchte anschließend möglichst unkompliziert bezahlen. Genau an dieser Stelle setzt Fleetcor: Tanken & Laden an. Ich habe die App als Begleiter für Fahrten in Europa betrachtet und dabei weniger auf große Versprechen als auf den tatsächlichen Ablauf geachtet: Was passiert von der Suche bis zum Abschluss, wo hilft die App wirklich und an welcher Stelle bleibt trotzdem Handarbeit nötig?

Die Anwendung gehört zur Kategorie Autos & Fahrzeuge und wird von Travelcard entwickelt. Sie ist kostenlos erhältlich, für alle Altersgruppen freigegeben und läuft ab Android 8.0. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,4 bei etwas mehr als hundert Bewertungen sowie über zehntausend Installationen wirkt sie wie ein spezialisiertes Werkzeug für eine bestimmte Zielgruppe und nicht wie eine allgegenwärtige Standard-App. Die aktuelle Version ist 4.9.1. Mein Eindruck: Wer häufig grenzüberschreitend fährt oder Tank- und Ladeinformationen an einer Stelle bündeln möchte, findet hier einen interessanten Ansatz. Wer nur gelegentlich zur immer gleichen Tankstelle fährt, braucht die App dagegen wahrscheinlich nicht dauerhaft.

Von der Fahrtplanung bis zum Bezahlen: mein Blick auf den kompletten Ablauf

Die Ausgangslage vor dem ersten Stopp

Der praktische Nutzen beginnt nicht erst an der Zapfsäule. Vor einer längeren Fahrt möchte ich wissen, wo ich tanken oder laden kann, ohne mich auf gut Glück von der Autobahn herunterzubewegen. Gerade in einer fremden Region ist eine einzelne Tankstellen-App oft zu eng gedacht, während eine reine Navigations-App zwar viele Orte anzeigt, aber den Bezahlvorgang nicht unbedingt mitdenkt. Fleetcor: Tanken & Laden versucht, diese beiden Momente miteinander zu verbinden: Station finden und den Aufenthalt vor Ort mit der App abwickeln.

Das ist besonders dann sinnvoll, wenn die Route durch mehrere europäische Länder führt. Die Suche nach einer Station ist in diesem Fall nicht nur eine Frage der Entfernung. Auch die Frage, ob eine Station zum eigenen Fahrzeug passt, wie gut sie auf der Strecke liegt und ob der digitale Bezahlweg dort praktisch nutzbar ist, spielt eine Rolle. Ich würde die App deshalb nicht erst öffnen, wenn die Tankanzeige bereits kritisch ist. Besser ist es, den nächsten Stopp mit etwas Reserve auszuwählen und die Angaben vor dem Losfahren zu prüfen.

Für Fahrer eines klassischen Verbrenners ist der Anwendungsfall zunächst leicht verständlich: Eine Tankstelle in der Nähe oder entlang der Reise finden und den Bezahlvorgang möglichst bequem erledigen. Bei einem Elektroauto wird die Auswahl anspruchsvoller, weil nicht jede Ladestation für jedes Fahrzeug gleich gut geeignet ist. Hier sollte man die App als Planungs- und Bezahlhilfe verstehen, nicht als automatische Garantie dafür, dass jeder Ladepunkt zur eigenen Ladebuchse, zum gewünschten Ladetempo oder zur persönlichen Route passt.

Schritt eins: eine Station nicht nur nach Entfernung auswählen

In meinem gedachten Alltagsablauf starte ich die Suche, bevor ich den letzten Abschnitt der Fahrt antrete. Eine Station direkt an der aktuellen Position ist nicht automatisch die beste Wahl. Eine etwas weiter entfernte Möglichkeit kann besser liegen, wenn sie ohne zusätzlichen Stadtverkehr erreichbar ist oder sich mit einer ohnehin geplanten Pause verbinden lässt. Der entscheidende Tipp ist deshalb, nicht nur auf den nächstgelegenen Treffer zu schauen, sondern die Station im Zusammenhang mit der gesamten Fahrt zu bewerten.

Bei einer Tankstelle genügt häufig ein kurzer Stopp. Beim Laden eines Elektroautos kann die Aufenthaltsdauer stärker ins Gewicht fallen. Dadurch wird die Umgebung der Station wichtiger: Liegt sie an einem Ort, an dem ich ohnehin eine Pause machen möchte, oder führt sie mich in einen unnötigen Umweg? Fleetcor: Tanken & Laden kann die Suche bündeln, aber die Entscheidung bleibt bei mir. Genau diese letzte Abwägung verhindert, dass eine scheinbar günstige Position später zu einer unpraktischen Unterbrechung wird.

Für eine Urlaubsfahrt würde ich außerdem mehrere mögliche Stopps vorausplanen, statt mich nur auf einen einzelnen Treffer zu verlassen. Das ist kein Misstrauen gegenüber der App, sondern vernünftige Reiseplanung. Verkehr, Auslastung, Öffnungszeiten vor Ort oder eine kurzfristige technische Einschränkung können den besten Plan verändern. Eine App für Tank- und Ladestationen ist dann am hilfreichsten, wenn sie mir Alternativen verschafft und nicht dazu verleitet, die komplette Fahrt von einem einzigen Stopp abhängig zu machen.

Schritt zwei: den Fahrzeugtyp und die eigene Routine mitdenken

Die App spricht sowohl Tankende als auch Fahrer von Elektrofahrzeugen an. Das klingt zunächst nach einem Vorteil, weil ich nicht zwischen zwei völlig getrennten Werkzeugen wechseln muss. In der Praxis entstehen aber unterschiedliche Erwartungen. Beim Tanken möchte ich schnell hinein, bezahlen und weiterfahren. Beim Laden brauche ich mehr Aufmerksamkeit für die passende Infrastruktur und für die Dauer des Aufenthalts. Derselbe Suchansatz fühlt sich deshalb je nach Fahrzeug anders an.

Ich würde vor der ersten längeren Reise einmal in Ruhe prüfen, wie die App die für mich relevanten Stationen darstellt und wie der Bezahlvorgang vorbereitet wird. Das ist ein konkreter Vorteil gegenüber dem spontanen Ausprobieren an einer unbekannten Station. Wenn die Anwendung im entscheidenden Moment erst eingerichtet oder verstanden werden muss, geht der Zeitgewinn verloren. Die beste Nutzung beginnt vor dem Notfall, nicht bei fast leerem Tank oder Akku.

Für Dienstfahrer oder Menschen mit häufig wechselnden Routen kann die zentrale Suche wertvoller sein als für Pendler. Wer jeden Morgen dieselbe Tankstelle nutzt, kennt den Weg und hat oft bereits eine bevorzugte Zahlungsart. Wer dagegen zwischen Städten, Ländern und Fahrzeugarten unterwegs ist, profitiert eher davon, Informationen und Bezahlmöglichkeit in einem Ablauf zu sehen. Das ist eine der wichtigsten Grenzen der App: Ihr Nutzen wächst mit der Vielfalt der Fahrten.

Schritt drei: vom Suchergebnis zum tatsächlichen Stopp

Ein Suchergebnis ist noch kein erfolgreicher Tank- oder Ladevorgang. Ich muss den Treffer in meine Navigation übernehmen oder die Anfahrt auf andere Weise organisieren. Genau hier liegt ein wichtiger Übergabepunkt: Die App hilft bei der Auswahl, aber die eigentliche Reiseführung kann weiterhin über eine separate Navigationslösung laufen. Wer erwartet, dass jede Station automatisch perfekt in die laufende Route eingebettet wird, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen.

Diese Trennung ist nicht unbedingt schlecht. Viele Fahrer haben ohnehin eine bevorzugte Navigations-App und möchten nicht wechseln. Fleetcor: Tanken & Laden kann dann als spezialisiertes Werkzeug dienen, während die Navigation den Weg übernimmt. Der Nachteil ist ein zusätzlicher mentaler Schritt: Ich muss die gefundene Station weitergeben, die Route kontrollieren und darauf achten, dass die Navigation nicht versehentlich eine andere Tankstelle oder einen anderen Ladepunkt auswählt.

Mein praktischer Rat wäre, den Namen oder die genaue Position der gewünschten Station vor dem Start eindeutig zu prüfen. Besonders in dicht besiedelten Gebieten können mehrere Stationen nahe beieinander liegen. Ein kurzer Kontrollblick auf die Route spart später unnötige Wendemanöver. Das klingt banal, ist aber genau die Art von Reibung, die bei einer grundsätzlich hilfreichen App den Unterschied zwischen einem entspannten und einem hektischen Stopp ausmacht.

Schritt vier: der Übergang vom Smartphone zur Station

Am Ziel wechselt der Ablauf von der digitalen Planung in die reale Umgebung. Ich muss den richtigen Standort erkennen und anschließend den passenden Tank- oder Ladepunkt auswählen. Bei Tankstellen ist das meist übersichtlich, bei Ladeplätzen kann die Situation komplexer sein, wenn mehrere Säulen oder Stellplätze vorhanden sind. Die App kann den Vorgang vorbereiten, aber ich sollte die Beschriftung vor Ort trotzdem mit dem Eintrag auf dem Bildschirm abgleichen.

Dieser Abgleich ist einer meiner wichtigsten Hinweise für die Nutzung. Eine App-Anzeige und die Beschilderung an der Station erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die App unterstützt die Auswahl und Zahlung, während die Station vor Ort zeigt, welcher Anschluss oder welche Zapfsäule tatsächlich frei und korrekt erreichbar ist. Wer zu schnell tippt, kann den falschen Punkt auswählen. Deshalb würde ich lieber einige Sekunden länger prüfen, bevor ich den Vorgang bestätige.

Bei einem Elektroauto kommt hinzu, dass das Ladekabel, der Anschluss und die Position des Fahrzeugs zusammenpassen müssen. Ein Ladepunkt kann auf der Karte ideal aussehen und sich vor Ort trotzdem unpraktisch anfühlen, wenn das Kabel nicht bis zum Fahrzeug reicht oder der Stellplatz ungünstig liegt. Das ist kein spezieller Fehler dieser Anwendung, sondern eine grundsätzliche Grenze digitaler Stationskarten. Die App reduziert die Sucharbeit, ersetzt aber nicht den Blick auf die reale Infrastruktur.

Schritt fünf: bezahlen, ohne den Ablauf unnötig zu verlängern

Der eigentliche Mehrwert liegt für mich im Bezahlen. Die App ist darauf ausgerichtet, Tank- und Ladevorgänge bequem über das Smartphone abzuwickeln. Das kann den Ablauf vereinfachen, weil ich nicht für jeden Stopp eine andere Lösung im Kopf behalten muss. Gleichzeitig ist der Bezahlvorgang der Moment, in dem eine vorher nicht erledigte Einrichtung besonders störend wird. Ich würde daher nicht bis zur Station warten, um mich erstmals mit dem digitalen Ablauf vertraut zu machen.

Ein sinnvoller Test ist ein kurzer Vorgang an einer vertrauten Station. So kann ich herausfinden, wie die App auf meinem Gerät reagiert, welche Schritte sie verlangt und ob ich mich mit der Bedienung wohlfühle. Erst danach würde ich mich auf sie als Hauptweg bei einer langen Auslandsfahrt verlassen. Diese Vorgehensweise ist besonders wichtig für Menschen, die bei einer Reise nicht zusätzlich nach einer alternativen Zahlungsmöglichkeit suchen möchten.

Der Vorteil gegenüber dem reinen Bezahlen an der Kasse liegt in der Bündelung. Statt eine Station nur als Ort auf einer Karte zu betrachten, wird sie Teil eines digitalen Arbeitsablaufs. Der Nachteil ist die Abhängigkeit vom Smartphone und vom funktionierenden App-Zugang. Wenn der Akku fast leer ist, die Verbindung schlecht ist oder die Anwendung im ungünstigen Moment eine erneute Anmeldung verlangt, kann die vermeintliche Bequemlichkeit in zusätzlichen Stress umschlagen. Ich würde deshalb unterwegs immer eine konventionelle Ausweichmöglichkeit bereithalten.

Was nach dem Stopp zählt

Ein guter Ablauf endet nicht unbedingt mit dem ersten erfolgreichen Bezahlvorgang. Nach dem Tanken oder Laden möchte ich wissen, ob der Stopp korrekt abgeschlossen wurde und ob ich ohne offene Schritte weiterfahren kann. Gerade bei digitalen Zahlungen ist es beruhigend, den Vorgang nicht einfach durch Schließen der App zu beenden, sondern kurz zu kontrollieren, ob der Status eindeutig wirkt.

Für Geschäftsfahrten kann dieser Moment besonders wichtig sein. Wer viele Stopps hintereinander macht, verliert sonst leicht den Überblick, welcher Vorgang zu welcher Fahrt gehört. Fleetcor: Tanken & Laden ist damit nicht nur eine Suchhilfe, sondern kann in einen wiederkehrenden Mobilitätsablauf eingebaut werden. Ich würde die App allerdings nicht automatisch als vollständiges Fahrtenbuch betrachten. Für eine detaillierte Reisekostenverwaltung kann eine separate Lösung weiterhin sinnvoller sein.

Bei privaten Fahrten ist der Nutzen einfacher: Ich möchte ohne unnötige Unterbrechung weiterkommen. Wenn die Station schnell gefunden und die Zahlung ohne Umweg abgeschlossen wurde, erfüllt die App ihren Zweck. Der Erfolg zeigt sich also nicht in möglichst vielen Funktionen, sondern darin, ob der konkrete Stopp planbarer und weniger umständlich wird.

Wo der Ablauf an seine Grenzen kommt

Die mittlere Bewertung von 3,4 zeigt, dass die Erfahrung nicht für alle Nutzer reibungslos sein dürfte. Ich würde daraus keine pauschale Abwertung ableiten, aber es ist ein Hinweis, die App nicht blind als einzige Reiseabsicherung einzuplanen. Bei einer Anwendung, die Suche und Zahlung verbindet, können schon kleine Unklarheiten große Auswirkungen haben: ein missverständlicher Stationseintrag, ein nicht passender Ladepunkt oder ein unterbrochener Bezahlvorgang.

Eine weitere Grenze liegt in der Erwartung an Vollständigkeit. Wer eine einzige App sucht, die jede denkbare Station, jede technische Eigenschaft und jede Routensituation perfekt abbildet, wird wahrscheinlich enttäuscht. Die Anwendung ist am stärksten als praktische Verbindung zwischen Stationensuche und mobilem Bezahlen. Für detaillierte Fahrzeugdiagnose, umfassende Routenoptimierung oder eine unabhängige Preisvergleichsstrategie würde ich andere Werkzeuge ergänzend einsetzen.

Auch die Zielgruppe sollte ehrlich eingeschätzt werden. Für Vielfahrer, Außendienstmitarbeiter und Menschen mit häufigen Europafahrten ist die zentrale Idee nachvollziehbar. Für jemanden, der einmal im Monat an einer bekannten Tankstelle hält, kann die zusätzliche Einrichtung mehr Aufwand als Nutzen bedeuten. Fahrer, die grundsätzlich lieber bar oder direkt mit einer physischen Karte bezahlen, sollten ebenfalls prüfen, ob der digitale Ablauf ihre Gewohnheiten wirklich verbessert.

Wie sich die App gegen die üblichen Alternativen schlägt

Im Vergleich zur klassischen Tankstellenkarte bietet Fleetcor: Tanken & Laden einen klareren Weg vom Finden zum Bezahlen. Eine normale Karten- oder Navigations-App ist oft schneller zur Hand und für die reine Standortsuche vertrauter. Dafür endet ihr Nutzen häufig bei der Anfahrt. Die hier getestete Lösung ist interessanter, wenn der Bezahlvorgang ein fester Bestandteil des Ablaufs sein soll.

Gegenüber einer herstellereigenen Lade-App hat sie den Vorteil, nicht ausschließlich auf eine einzelne Automarke oder ein enges Ökosystem ausgerichtet zu sein. Eine spezialisierte Lade-App kann bei technischen Details ihres eigenen Netzes allerdings präziser oder tiefer integriert wirken. Deshalb würde ich bei einem Elektroauto beide Rollen trennen: Fleetcor: Tanken & Laden für den übergreifenden Blick und die praktische Zahlungsroutine, die jeweilige Netz- oder Fahrzeug-App als Ergänzung für besonders spezifische Informationen.

Auch die klassische Zahlung direkt an der Station bleibt eine ernsthafte Alternative. Sie ist weniger abhängig von Smartphone, App-Version und digitalem Ablauf. Die App gewinnt dort, wo ich unterwegs mehrere Stationen vergleichen und den Bezahlvorgang möglichst einheitlich halten möchte. Sie verliert dort, wo eine vertraute Karte schneller funktioniert oder die digitale Einrichtung den kurzen Stopp unverhältnismäßig verlängert.

Für wen sich die Installation lohnt

Ich würde die App vor allem Menschen empfehlen, die regelmäßig in Europa unterwegs sind und nicht bei jedem Tank- oder Ladestopp neu überlegen möchten, welche Anwendung zuständig ist. Auch Fahrer mit wechselnden Routen können von der Kombination aus Stationssuche und Bezahlfunktion profitieren. Der größte praktische Gewinn entsteht, wenn die App vor der Fahrt eingerichtet und anschließend als wiederkehrender Bestandteil der Reise genutzt wird.

Weniger passend ist sie für Nutzer, die ausschließlich eine sehr detaillierte Ladeplanung mit technischen Filtern, Ladeleistung und Fahrzeugprofil erwarten. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Lösung für eine lange Reise empfehlen, wenn der eigene Zahlungsweg noch nie getestet wurde. In solchen Fällen ist eine Kombination aus vertrauter Navigation, passender Fahrzeug- oder Netz-App und einer konventionellen Zahlungsmöglichkeit robuster.

Die kostenlose Verfügbarkeit senkt die Einstiegshürde. Ich kann die Anwendung ausprobieren, ohne zuerst eine Kaufentscheidung treffen zu müssen. Trotzdem sollte ich meine Zeit berücksichtigen: Eine kostenlose App ist nicht automatisch nützlich, wenn sie nicht zu meiner Fahrweise passt. Für mich ist die entscheidende Frage daher nicht, ob sie auf dem Smartphone installiert sein kann, sondern ob sie bei den eigenen Fahrten tatsächlich einen Übergang vereinfacht.

Mein Ergebnis nach dem kompletten Workflow

Fleetcor: Tanken & Laden ist für mich eine zweckmäßige App mit einem klaren Schwerpunkt: Stationen in Europa finden und den Tank- oder Ladevorgang bequem über das Smartphone bezahlen. Ihre Stärke liegt weniger in spektakulären Zusatzfunktionen als in der Verbindung zweier Schritte, die sonst oft getrennt ablaufen. Wer diese Verbindung regelmäßig braucht, kann damit eine angenehmere Routine aufbauen.

Ich würde die Anwendung vor einer wichtigen Reise zunächst an einer bekannten Station ausprobieren, die gewünschte Station nicht nur nach Entfernung auswählen und vor Ort die Angaben auf dem Bildschirm mit der Beschilderung abgleichen. Außerdem bleibt eine alternative Zahlungs- und Navigationsmöglichkeit sinnvoll. Diese drei Gewohnheiten fangen die wichtigsten Schwachstellen ab, ohne den eigentlichen Vorteil der App zunichtezumachen.

Unterm Strich empfehle ich sie vor allem Vielfahrern und Reisenden mit wechselnden europäischen Routen. Für den gelegentlichen Tankstopp an der vertrauten Station gibt es wahrscheinlich einfachere Wege. Wer jedoch eine praktische Verbindung aus Stationssuche und mobilem Bezahlen sucht und bereit ist, den Ablauf einmal in Ruhe einzurichten, findet hier ein nützliches Werkzeug, das im richtigen Alltagsszenario spürbar Zeit und Suchaufwand sparen kann.

Highlights

  • Tank- und Ladestationen lassen sich unterwegs schnell in der Nähe finden.
  • Unterstützt die Planung von Fahrten mit passenden Tank- und Ladepunkten.
  • Digitale Belege erleichtern die Übersicht über vergangene Ausgaben.
  • Die übersichtliche Oberfläche ist auch während kurzer Stopps gut bedienbar.
  • Für Firmenfahrzeuge können Ausgaben zentraler verwaltet werden.

Einschränkungen

  • Der Funktionsumfang hängt stark vom jeweiligen Fleetcor-Vertrag ab.
  • Nicht jede angezeigte Station bietet alle verfügbaren Zahlungsoptionen.
  • Aktuelle Preise und Verfügbarkeiten können gelegentlich abweichen.
  • Für private Nutzer ist die App ohne Firmenzugang nur eingeschränkt interessant.
  • Eine stabile Internetverbindung wird für viele Funktionen unterwegs benötigt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Fleetcor: Tanken & Laden und für wen eignet sich die App?

Fleetcor: Tanken & Laden richtet sich vor allem an Unternehmen, Fuhrparks und berufliche Fahrer, die Tank- und Ladevorgänge zentral verwalten möchten. Die App kann dabei helfen, geeignete Akzeptanzstellen zu finden, Kraftstoff- oder Ladevorgänge zu organisieren und Ausgaben übersichtlicher zu kontrollieren. Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt jedoch vom verwendeten Fleetcor-Produkt, dem Vertrag und den freigeschalteten Karten oder Diensten ab.

Kann ich mit Fleetcor: Tanken & Laden an jeder Tankstelle oder Ladestation bezahlen?

Nein, die Nutzung ist normalerweise auf das jeweilige Fleetcor-Akzeptanznetz und die im Vertrag enthaltenen Stationen beschränkt. Vor dem Tanken oder Laden sollten Sie deshalb in der App prüfen, ob der gewünschte Standort unterstützt wird und welche Zahlungsarten dort gelten. Die Abdeckung kann je nach Land, Anbieter, Karte und Fahrzeugtyp unterschiedlich ausfallen, insbesondere bei öffentlichen Ladestationen.

Benötige ich ein Fleetcor-Konto oder eine Tankkarte für die Nutzung?

In der Regel ist ein bestehendes Fleetcor-Konto, ein Unternehmenszugang oder eine gültige Fleetcor-Tank- beziehungsweise Ladekarte erforderlich. Die App ist hauptsächlich als Ergänzung zu den geschäftlichen Mobilitäts- und Abrechnungslösungen gedacht und nicht unbedingt als frei nutzbare Tankstellen-App für Privatpersonen. Fragen Sie vor dem Download Ihren Arbeitgeber oder Fleetcor-Vertragspartner, welche Zugangsdaten und Berechtigungen benötigt werden.

Welche Informationen kann ich zu Tank- und Ladevorgängen einsehen?

Je nach Tarif und Benutzerrolle können unter anderem Transaktionen, Standorte, Preise, Fahrzeugzuordnungen und Abrechnungsdaten angezeigt werden. Für Fuhrparkverantwortliche sind häufig zusätzlich Übersichten zur Nutzung und Kostenkontrolle relevant. Der genaue Informationsumfang kann sich jedoch unterscheiden, weil er von der eingesetzten Fleetcor-Lösung, den Unternehmenseinstellungen und den Datenschutzfreigaben abhängt. Nicht jede Funktion ist für alle Nutzer verfügbar.

Ist Fleetcor: Tanken & Laden kostenlos und welche Voraussetzungen gibt es?

Der Download der App kann kostenlos sein, daraus folgt jedoch nicht, dass alle enthaltenen Tank- oder Ladedienste gebührenfrei sind. Mögliche Kosten entstehen durch den Fleetcor-Vertrag, Kartengebühren, Transaktionsentgelte, Roaming- oder Ladepreise und gegebenenfalls weitere Servicekosten. Für die Nutzung benötigen Sie außerdem ein kompatibles Smartphone, eine Internetverbindung sowie einen aktivierten Zugang. Prüfen Sie die Vertragsbedingungen vor der Registrierung.

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Entwickler
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Veröffentlicht
03.11.2021

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